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Lexikon für Fenster und Türen

Niedrigenergiehaus

Ein Niedrigenergiehaus ist ein definierter Energiestandard für Gebäude in Deutschland. Dieser Standard ist durch energietechnische Grenzwerte festgelegt. Er kann sowohl für Neubauten, als auch für sanierte Altbauten Anwendung finden. Der Standard lässt sich dabei für alle Sanierungen von Altbauten einsetzen. Beim Bau eines Niedrigenergiehauses können spezielle Förderprogramme in Anspruch genommen werden. Solche Förderprogramme werden zum Beispiel von der KfW-Bank angeboten.

Ein Niedrigenergiehaus zeichnet sich dadurch aus, dass es vergleichsweise wenig Energie verbraucht. Dies wird durch die Dämmung der Außenwände, des Daches und der Fenster erreicht.

Niedrigenergiehaus Schema Grafik
Niedrigenergiehaus Schema
(veralteter Begriff für Passivhaus)

Ein Haus ist dann ein Niedrigenergiehaus, wenn es höchsten sieben Kubikmeter an Erdgas, beziehungsweise sieben Liter an Heizöl pro Jahr und Quadratmeter verbraucht. Außerdem definiert der Standard Niedrigenergiehaus weitere Voraussetzungen an die Technik im Haus. Hierdurch wird der Energieverbrauch ebenfalls verringert.

Für die Errichtung eines Niedrigenergiehauses sind im Vergleich zu anderen Häusern keine speziellen Bauteile erforderlich, es werden lediglich vergleichsweise effektivere Bauteile verwendet. Durch diese energietechnisch effektiveren Bauteile liegen die Kosten für den Bau eines Niedrigenergiehauses um ca. 3 bis 8 Prozent über den Baukosten für ein normales Haus.

Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, sind unterschiedliche Punkte ausschlaggebend. Dazu gehören eine sehr gute Dämmung aller Bauteile, die Verhinderung von Wärmebrücken, eine spezielle Verglasung von Fenstern und Türen (die sogenannte Wärmeschutzverglasung), eine spezielle Lüftung und andere bautechnische Eigenschaften des Hauses.

Weiterhin sind auch andere Punkt für den Energieverbrauch eines Hauses ausschlaggebend. Dazu gehört zum Beispiel der genaue Standort des Hauses und das Klima, beziehungsweise das Wetter, dem das Haus ausgesetzt ist oder welche Haushaltsgeräte von den Bewohnern des Hauses genutzt werden.

Der Begriff Niedrigenergiehaus wurde durch die erste Energieeinsparverordnung (EnEV) aus dem Jahr 2002 geprägt. Der Begriff und der Standard „Niedrigenergiehaus“ sind veraltet, aktueller ist stattdessen der Passivhausstandard.

Ein anderer Energiestandard für ein Haus ist das KfW-Effizienzhaus.

Bildquelle: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Passivhaus_Schema.png