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Lexikon für Fenster und Türen

Widerstandsklasse

Im Bereich des Einbruchschutzes werden Widerstandsklassen definiert. Diese geben an, wie lange ein Bauteil den Bemühungen zum Aufbrechen standhalten kann. Ein solches Bauteil kann zum Beispiel ein Fenster sein. Der Begriff Widerstandsklasse wird daher im Zusammenhang mit den Themen „Schutz vor Einbrüchen“ und „Sicherheitsverglasung“ verwendet.

Die unterschiedlichen Widerstandsklassen wurden früher mit der entsprechenden Abkürzung „WK“ bezeichnet. Diese Bezeichnung wurde 2011 durch „RC“ ersetzt. RC steht hierbei für „resistance class“. Die höchste Widerstandsklasse ist „RC 6“, die niedrigste Klasse ist „RC 1 N“. Zuvor waren die Widerstandsklassen beispielsweise als „WK 2“ oder „WK 6“ gekennzeichnet.

Je höher die Widerstandsklasse eines Fensters ist, umso länger dauert es, um es aufzubrechen. Dies wird als Widerstandszeit bezeichnet. Ein Fenster der Klasse „RC 6“ kann einem Täter dabei ungefähr 20 Minuten Widerstand leisten. Ein Fenster der niedrigsten Kategorie „RC 1 N“ wird nicht auf Widerstandszeit überprüft. Bei der zweitniedrigsten Kategorie „RC 2 N“ beträgt die Widerstandszeit zirka 3 Minuten.

Auch werden vom Täter mehr und umfangreichere Werkzeuge benötigt, um ein Fenster einer höheren Widerstandsklasse aufbrechen zu können. Bei der Klasse „RC 2 N“ werden Werkzeuge wie Zange oder ein Schraubendreher zum Aufbrechen verwendet. In der Klasse „RC 6“ benötigt ein Täter hingegen vielfältigere Werkzeuge, um das Fenster aufbrechen zu können. Dazu gehören beispielsweise eine Bohrmaschine, unterschiedliche Sägen oder auch ein Winkelschleifer.

Die Widerstandskraft von Fenstern kann sich also stark unterscheiden. Die höheren Widerstandsklassen werden allerdings nur unter gewissen Umständen benötigt. Liegen keine besonderen Gefahrenquellen vor, ist ein Fenster auch mit einer niedrigeren Widerstandsklasse denkbar. Besonders bei Fenstern im Erdgeschoss sollte aber über einbruchshemmende Maßnahmen nachgedacht werden.

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